ThIMo beteiligt sich an der regionalen Innovationsstrategie RIS Thüringen
Im Fokus der unter der Schirmherrschaft der Thüringer Ministerin für Wirschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR) stehenden Regionalen Innovationsstrategie Thüringen (RIS), steht die Institutionalisierung von Austausch, Kommunikation und Wissenstransfer in den strategischen Technologiefeldern des Freistaates.
Zum einen werden in der RIS innovative Lösungen, unter anderem für die Mobilität in ländlichen Räumen entwickelt, welche die Grundlage für die spätere Umsetzung von Pilotprojekten bilden. Zum anderen werden für die Verkehrspolitik strategische Impulse in den Bereichen des demografischen Wandels, Klimawandels und der veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung erarbeitet.
Das ThIMo ist durch seinen Direktor als berufenes Mitglied im RIS-Strategiebeirat des Spezialisierungsfelds „Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik“ vertreten.
ThIMo ist Mitglied im Thüringer Mobilitätsnetzwerk
Im Fokus des Thüringer Mobilitätsnetzwerks (TMN), das unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Digitales und Infrastruktur steht, steht die Institutionalisierung von Austausch, Kommunikation und Wissenstransfer im Mobilitätssektor des Freistaates.
Zum einen werden im TMN innovative Lösungen, insbesondere für die Mobilität in ländlichen Räumen entwickelt, welche die Grundlage für die spätere Umsetzung von Pilotprojekten bilden. Zum anderen werden strategische Impulse für die Verkehrspolitik in den Bereichen des demografischen Wandels, Klimawandels und der veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung erarbeitet.
Ecosystem Mobility 4.0
Offene digitale Grundlagen für autonome Mobilität
Autonome Mobilität soll einfach, zugänglich und breit nutzbar werden. Ecosystem Mobility 4.0 gestaltet dafür die digitalen Grundlagen: offen, standardisiert und herstellerunabhängig – mit einer unabhängigen Integrationsbasis für die Bausteine zukünftiger, automatisierter Mobilität.
Gemeinsam gestalten – offen und standardisiert
Gemeinsam arbeiten Akteure aus Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand an Referenzarchitekturen, Standards und technischen Bausteinen für autonome, bedarfsorientierte Mobilitätsangebote.
Vernetzt denken – Mobilität ganzheitlich realisieren
Im Fokus steht ein vernetztes Mobilitätsökosystem, das intermodale und automatisierte Angebote ermöglicht – in Städten ebenso wie in ländlichen Räumen. So entstehen klimafreundliche, sozial ausgewogene und wirtschaftlich tragfähige Lösungen.
Prof. Matthias Hein (ThIMo) und Prof. Uwe Plank-Wiedenbeck (Bauhaus Universität Weimar) wirken als Mitglieder zweier Arbeitsgruppen in EM 4.0 aktiv an der Umsetzung mit.
European Digital Innovation Hub EDIH MID GERMANY
Die European Digital Innovation Hubs (EDIHs) sind eine EU-geförderte Initiative zur Beschleunigung der digitalen Transformation in Europa. Sie unterstützen öffentliche und private Organisationen dabei, digitale Technologien zu erproben, Kompetenzen aufzubauen und Investitionen wirkungsvoll umzusetzen.
Die Vision einer digitalen und grünen Europäischen Union erfordert die gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Forschungsinstitutionen und Kreativen sowie ein aktives Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Um die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen zu fördern, besteht ein hoher Bedarf an digitalen Kompetenzen, Schulungsprogrammen, Test- und Experimentiereinrichtungen, finanzieller Unterstützung und vernetzten Ökosystemen. Der European Digital Innovation Hub (EDIH) MID GERMANY vereint diese Vision und bietet diese Dienstleistungen mit einem besonderen Fokus auf die Bereiche Mobilität und Energie. Er fungiert als regionale Anlaufstelle in Mitteldeutschland für die digitale Transformation von Unternehmen und dem öffentlichen Sektor. Mit seiner interdisziplinären Expertise in den Bereichen Anwendung von Künstlicher Intelligenz, Hochleistungsrechnen, Cybersicherheit und digitaler Kompetenzentwicklung begegnet der EDIH MID GERMANY den wichtigsten Herausforderungen einer digitalen Europäischen Union. Durch den Ausbau des aktiven, regionalen Innovationsökosystems mittels eines starken EDIH-Netzwerks bietet er potenziellen Kunden einzigartige Möglichkeiten zur Umsetzung zukunftsweisender digitaler Lösungen. Der EDIH MID GERMANY wird die digitale Reife der Region fördern, neue digitale Produkte und Dienstleistungen anstoßen, bedeutende private und öffentliche Investitionen anregen und somit eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der digitalen Zukunft spielen.
EDIH MID GERMANY hat einen Marktplatz für die Themenschwerpunkte Mobilität und Logistik, IT-Infrastruktur und Software, Bauwesen, Energie und Ressourcen, Tourismus, industrielle Produktion und Gesundheit. Aufbau und Gliedert seiner Beratungsangebote in den Bereichen LERNEN, TESTEN, INVESTIEREN und VERNETZEN.
Das EDIH MID GERMANY Konsortium:
Bauhaus-Universität Weimar (Konsortialführer)
TU Ilmenau (mit TZLR und Thüringer Innovationszentrum Mobilität)
HighQ GmbH
BPV Consult GmbH
NT.AG
WBA Bauhaus
WeLoveApps GmbH
MOVEwell - Gemeinsam für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum Thüringens
Vor dem Hintergrund von Klimawandel, demografischer Entwicklung, Digitalisierung und Versorgungssicherheit leistet das bedarfsorientierte und forschungsbasierte Projekt MOVEwell einen Beitrag zu zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität. Es fokussiert eine ländlich geprägte Projetregion mit mehreren Landkreisen und bringt Bedarfsträger, Aufgabenträger, Behörden und Forschungseinrichtungen zusammen, um in Reallaboren ein effektives Mobilitätsmanagement zu realisieren und übertragbare Ansätze zu propagieren. Schwerpunkt des Teilvorhabens ist die Forschung zum automatisierten und vernetzten Fahren (AVF) und der Aufbau einer Plattform zur wissenschaftlichen Unterstützung von Pilotprojekten des hochautomatisierten und vernetzten Fahrens im ÖPNV und in On-Demand Angeboten. Eines der größten Hemmnisse für neue Mobilitätsangebote als Alternative zur Nutzung des motorisierten lndividualverkehrs im ländlichen Raum sind die personellen Ressourcen (Verfügbarkeit und Kosten). ÖPNV-Betreiber und andere Dienstleister stellen daher große Erwartungen an fahrerlose Systemlösungen mit Femüberwachung. Diese Technologie bietet zugleich das Potential für eine Verringerung der Verkehrsdichte und eine Reduktion von verkehrsbedingten Emissionen. Ziel ist es, technologische und technische Hürden in Verbindung mit AVF-Technologien zu überwinden und diese insbesondere für Anwendungen im ÖPNV vorzubereiten . Aufgaben von der Ermittlung von Bedarfen und technologischen Rahmenbedingungen wie z.B. der Verkehrsinfrastruktur, Linienführung und Funkabdeckung über die Kommunikation zu technischen Fragen und gesellschaftswissenschaftlicher Begleitforschung sowie die Beurteilung von Einsatzgebieten bis zur konkreten Unterstützung im Falle einer Projektanbahnung sollen ausgehend von den MOVEwell-Reallaboren verallgemeinert werden. Ergänzend werden Teilaufgaben in der Gesamtprojektsteuerung, im Rahmen der Govemance-Strategie und bei der Entwicklung eines Leitbilds für nachhaltige Mobilität übernommen.
Das MOVEwell-Konsortium:
- European Digital Innovation Hub Thuringia an der Bauhaus- Universität Weimar (Konsortialführer)
- Thüringer Innovationszentrum Mobilität an der TU Ilmenau
- Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
- Arbeiterwohlfahrt Saalfeld gGmbH
- Zentralklinik Bad Berka GmbH
- Stadtwirtschaft Weimar GmbH
- highQ Computerlösungen






