Mobilität und Gesellschaft

Finden neue Technologien in einem Kernbereich des gesellschaftlichen Lebens Anwendung, spielen nicht nur technische Daten und reibungslose Betriebsprozesse eine Rolle, sondern auch die Wahrnehmung, Akzeptanz und das Verhalten der Nutzer. Im Gesellschaftsbereich Mobilität steht daher außer Frage, dass im ThIMo auch die sozialwissenschaftlichen Aspekte der Mobilitätsforschung Beachtung finden.
Beispiele sind Untersuchungen zum medialen Framing automatisierter und vernetzter Mobilität, die neben den technologischen Vorteilen auch sozioökonomische Perspektiven in Bezug auf Zivilgesellschaft, Politik oder Sicherheit beleuchten. Über wissenschaftliche Fragestellungen hinaus helfen diese Analysen, unsere F&E- Projekte mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen und die Nutzungspotentiale und positiven Wirkungen im regionalen, gesellschaftlichen Dialog zu kommunizieren.
Mit der Begleitung der automatisierten Ilmenauer Stadtbuslinie CAMIL und der Reallabore im Verbundprojekt MOVEwell hat sich die International Risk, Crisis, and Science Communication Research Group (iRisCS-Com) als dauerhaftes Mitglied im ThIMo-Institut etabliert und trägt inzwischen zur Erarbeitung von Governance-Strukturen für die digitale Mobilität in Thüringen bei.

