Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität

Schwerpunkte

  • Nahfeldmobilität
  • Bremsen- und Fahrwerkstechnik (experimentell und analytisch)
  • Tribologie
  • Brake-by-Wire Systeme
  • Mensch-Maschine-Schnittstellen im Fahrzeug
  • Mobilitätslösungen für bewegungseingeschränkte Personen
  • Objektivierung der Bremscharakteristik
  • Optimierung der Pedalhaptik
  • Optimierung der aktiven Fahrsicherheit durch Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen
  • Elektrochemische Abscheidung von Metallen, Legierungen, leitfähigen Polymeren und Kompositen
  • Eigenschaftsbestimmung galvanischer Schichten

Leistungen

  • Theoretische Analysen: FEM-Strukturanalysen, MKS-Systemanalysen, Systemsimulation, Prozesssimulation
  • Muskelaktivitäts- und Bewegungsanlaysen
  • Probandenstudien
  • Werkstoffdiagnostik und Schichtcharakterisierung
  • Werkstoff- und Bauteilqualifizierung
  • Korrosionsprüfung
  • Partikelcharakterisierung in Suspensionen
  • Bremsenprüfungen: Performance von Radbremsen, Bremsgeräuschuntersuchungen, Feinstaubemission von Bremssystemen, Schwingungs- und Bewegungsverhalten von Bremskomponenten, Tribologie, Materialuntersuchungen
  • hydraulisch- mechatronische Systeme

Projekte

SILVER-MOBILITY | Nahfeld-Mobilitätskonzepte für die Altersgruppe 50+

Die Arbeit der Forschergruppe ist auf die Mobilität im Nahfeld fokussiert und behandelt den Bereich im häuslichen Umfeld und die Schnittstelle zu klassischen Kraftfahrzeugen im Straßen- oder Schienenverkehr, beispielsweise den Weg bis zur nächsten Haltestelle des öffentlichen Verkehrs.

Die thematische und methodische Ausrichtung zielt auf eine grundlegende Überarbeitung konstruktiver Konzepte und weniger auf die produktnahe Optimierung vorhandener bzw. verfügbarer medizinischer Hilfsmittel bis hin zum Rollstuhl. Gleichwohl können diese Produkte die Basis von Neuentwicklungen sein. Die Gruppe stellt sich die Aufgabe, anhand der Analyse aktuell verfügbarer bzw. sich in der Entwicklung befindlicher Mobilitätskonzepte und -geräte deren Vorteile und Schwachstellen aufzuzeigen, eine umfassende Markt- und Nutzeranalyse durchzuführen und die Ergebnisse für die Entwicklung eines eigenständigen mitalternden Mobilitätssystems einzusetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Hindernistauglichkeit sowie der altersgerechten Gestaltung, so dass entsprechende Systeme frühzeitig (also auch rechtzeitig) zum Einsatz kommen und darauf aufbauend Präventionskonzepte zum Erhalt der persönlichen Schlüsselmobilität „Gehen“ greifen können. Dies bedeutet vor allem eine Absenkung psychologischer Nutzungsbarrieren auch durch eine weitgehende Individualisierung des Mobilitätssystems.

Zudem bietet eine Analyse dieser Systeme Ansätze für eigene neuartige Systeme und Konzepte, die über ein späteres Vermarktungskonzept den Wirtschaftsunternehmen wieder zugänglich gemacht werden (können). Industrielle Entwicklung und universitäre Forschung sollen sich so zwangfrei ergänzen. Es wurde durch Mitglieder der Forschergruppe ein Gebrauchsmuster beim DPMA angemeldet.

Analyse und Variantenauswahl zur Verbesserung der Hindernistauglichkeit

Wissenswertes

Mitteldeutscher Kunststofftag | Messe Erfurt | 29.-30.06.2016

Der Mitteldeutsche Kunststofftag (MKT) findet am 29./30. Juni 2016 im Messekongresszentrum in Erfurt statt. Thematisch richtet sich die Veranstaltung...